Rapid Wien setzt mit der Verpflichtung des erfahrenen rumänischen Mittelfeldspielers Mihai Lixandru vom FCSB ein Ausrufezeichen für die Saison 2026/27. Der österreichische Spitzenklub will seinen Kader für die kommende UEFA Conference League-Saison verstärken.
Nach einer turbulenten und unbeständigen Saison hat Rapid Wien umgehend reagiert und wichtige Positionen im Kader verstärkt. Die Verpflichtung von Mihai Lixandru gilt als einer der wichtigsten Transfers des Sommers.
Der 24-jährige rumänische Mittelfeldspieler kommt vom rumänischen Meister FCSB, nachdem er in der Liga I beeindruckt und sich dort als einer der zuverlässigsten und vielseitigsten Mittelfeldspieler der Liga etabliert hat. Lixandru, der sowohl im Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, bringt wertvolle Erfahrung, taktisches Verständnis, Führungsqualitäten und eine Siegermentalität in die österreichische Hauptstadt.
Markus Katzer, Sportdirektor von Rapid Wien, bestätigte den Transfer und zeigte sich erfreut über die Verpflichtung des rumänischen Stars.
„Wir verstärken unseren Kader für die Saison 2026/27 und unsere Teilnahme an der UEFA Conference League. Die Verpflichtung von Mihai ist ein großer Gewinn für das Team. Er bringt Erfahrung, Potenzial, Führungsqualitäten und eine starke Mentalität mit, die uns helfen werden, unsere Ziele zu erreichen“, so Katzer.
Der Transfer beendet monatelange Spekulationen um die Zukunft des rumänischen Nationalspielers. Berichten zufolge hatten zahlreiche europäische Vereine Lixandrus Situation genau beobachtet, darunter der belgische Spitzenklub RSC Anderlecht, der italienische Verein Virtus Entella sowie die Schweizer Klubs FC Thun und FC Luzern.
Während viele Vereine das Geschehen aus der Ferne beobachteten, machte Rapid Wien schließlich den entscheidenden Schritt.
FCSB-Inhaber Gigi Becali hatte zuvor verraten, dass Lixandru eine neue Herausforderung im Ausland suchte und Rapid Wien als seinen Wunschverein auserkoren hatte. Becali bestand darauf, dass jeder interessierte Verein die Ablöseforderung des rumänischen Klubs, die bei rund 500.000 € liegen soll, erfüllen müsse.
Berichten zufolge handelte Rapid Wien erfolgreich eine Vereinbarung etwas unterhalb dieser Summe aus, was die Erwartungen des FCSB erfüllte und den Weg für den Wechsel des Mittelfeldspielers nach Österreich ebnete.
Lixandru verlässt Rumänien als zweifacher Meister und einer der angesehensten Mittelfeldspieler der SuperLiga. Obwohl sein Vertrag noch bis 2029 lief, erzielten beide Vereine eine Einigung, die es dem Spieler ermöglicht, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen.
In der SuperLiga-Saison 2025/26 lieferte Lixandru eine weitere starke Saison für den FCSB ab:
SuperLiga-Statistiken 2025/26
– 32 Spiele
– 4 Tore
– 2 Vorlagen
Seine Leistungen zeigten nicht nur seine defensive Disziplin und Ballkontrolle, sondern auch seinen wachsenden Einfluss im Angriff. Seine Vielseitigkeit, sein Arbeitseifer und seine Fähigkeit, das Spieltempo zu kontrollieren, machten ihn zu einem begehrten Spieler in ganz Europa.
Der Mittelfeldspieler hat auch für Rumänien in der U23-Nationalmannschaft gespielt und gilt als eines der zuverlässigsten Nachwuchstalente des Landes.
Nach seinem Wechsel äußerte sich Lixandru begeistert über seinen Beitritt zu einem der traditionsreichsten Vereine Österreichs.
„Rapid Wien ist ein Verein mit einer großartigen Geschichte und leidenschaftlichen Fans. Ich freue mich auf dieses neue Kapitel meiner Karriere und bin bereit, alles für den Verein zu geben. Ich möchte der Mannschaft helfen, Siege einzufahren, in Europa stark mitzuhalten und gemeinsam Erfolge zu feiern.“
Für die Fans von Rapid Wien verkörpert die Verpflichtung genau die Erfahrung und Qualität, die der Verein in der Vorbereitung auf einen anspruchsvollen Spielplan in Europa und der Liga benötigt.
Mit der UEFA Conference League in Sichtweite und den wieder gestiegenen Ambitionen in Wien könnte sich die Ankunft von Mihai Lixandru als einer der klügsten Transfers des Sommers erweisen.
Die Botschaft von Rapid Wien ist klar: Sie nehmen in der nächsten Saison nicht einfach nur an europäischen Wettbewerben teil – sie bauen eine Mannschaft auf, die in der Lage ist, ernsthafte Erfolge zu erzielen.
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