
Der Bundesligist Werder Bremen hat sein Interesse bekundet, den hoch geschätzten schottischen Mittelfeldspieler Lennon Miller von Motherwell FC zu verpflichten, um sein Mittelfeld stark zu stärken. Das 18-jährige Wunderkind wird nach seinem Durchbruch in der schottischen Premiership zur Saison 2025/26 zum deutschen Team wechseln. Die persönlichen Bedingungen wurden vereinbart.
Miller gilt als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente Schottlands und hat in ganz Europa mit seiner ruhigen Präsenz, seiner Spielweise und seiner für sein Alter ungewöhnlichen Reife für Aufsehen gesorgt. Miller zeigte in der Saison 2024/25 bei Motherwell beeindruckende Leistungen. Werder Bremen hat sich umgehend um seine Dienste gekümmert und wird einen Vertrag abschließen, der eine hohe Ablösesumme wert sein dürfte.
Eine herausragende Saison in Schottland
Miller, der derzeit sowohl in der Liga als auch im Pokal für Motherwell im Einsatz ist, hat sich zu einem festen Bestandteil der Startelf entwickelt.
In der schottischen Premiership 2024/25 bestritt Miller 26 Spiele, erzielte dabei zwei Tore und gab sechs Vorlagen. Sein kreativer Einfluss und sein diszipliniertes Spiel trugen zu einer Torbeteiligungsquote von 22 % bei. Er stand in 81 % der Spiele in der Startelf und absolvierte 79 % der verfügbaren Spielminuten. Seine Ruhe unter Druck und seine Fähigkeit, das Tempo zu bestimmen, zogen Vergleiche mit erfahreneren Profis nach sich.
Im Ligapokal war er ebenso effektiv: Er spielte in sieben Spielen und erzielte zwei Tore. Er stand 86 % der Spiele in der Startelf und absolvierte 90 % der Spielminuten. Bemerkenswert ist, dass er in der gesamten Saison keine einzige Karte erhielt – ein Beweis für seine Reife und sein taktisches Gespür.
Spielstil & Potenzial
Miller ist bekannt für sein intelligentes Stellungsspiel, seine präzisen Pässe und seine technische Finesse. Als Spielmacher von Beruf verbindet er Einsatzbereitschaft mit Flair und fungiert oft als Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff. Mit gerade einmal 18 Jahren zeichnet ihn sein Spielverständnis bereits als zukünftigen schottischen Nationalspieler aus. Werder Bremens Sportdirektor Clemens Fritz lobte die Verpflichtung: „Lennon ist ein ganz besonderes Talent. Trotz seines jungen Alters hat er bereits bewiesen, dass er auf hohem Niveau mithalten kann. Wir glauben, dass sein Potenzial perfekt zu unserer langfristigen Vision passt.“
Die Perspektive von Motherwell
Obwohl der Wechsel für Motherwell einen erheblichen Verlust darstellt, unterstreicht er auch den Ruf des Vereins in der Nachwuchsförderung. Der Deal bedeutet eine finanzielle Stärkung und eine Auszeichnung für das Nachwuchsleistungssystem. Motherwells Vorstandsvorsitzender Kyrk Macmillan zeigte sich stolz auf Millers Entwicklung: „Lennon war vom ersten Tag an ein Musterprofi. Wir sind stolz darauf, ihn auf seinem Weg begleitet zu haben, und wir wissen, dass er in Deutschland weiter wachsen wird.“