LASK Linz hat sich Berichten zufolge mit Robert Ljubičić, Mittelfeldspieler von AEK Athen, auf eine persönliche Einigung geeinigt. Der kroatische Nationalspieler zählt damit erneut zu den Transferzielen des Klubs im Sommer. Nachdem ein geplanter Wechsel im Winter gescheitert war, wollen die LASKler den vielseitigen Mittelfeldspieler nun unbedingt verpflichten. Cheftrainer Didi Kühbauer möchte seinen Kader für die neue Saison der österreichischen Bundesliga verstärken.

Laut Berichten der Oberösterreichischen Nachrichten hatten sich LASK und Ljubičić bereits im Wintertransferfenster geeinigt, als der Mittelfeldspieler bei AEK Athen kaum Spielzeit bekam. Damals schien ein Wechsel nach Linz unmittelbar bevorzustehen, da sowohl Spieler als auch Verein den Transfer als ideale Chance für einen Neustart seiner Karriere sahen.
Doch die Umstände in Athen änderten sich dramatisch.
Eine Reihe von Verletzungen im Kader von AEK Athen ermöglichte Ljubičić die Rückkehr in die Startelf. Der 27-Jährige nutzte seine Chance eindrucksvoll und überzeugte die AEK-Trainer von einem Verbleib. Daraufhin sagte der griechische Klub den geplanten Transfer ab und verzögerte so den scheinbar unausweichlichen Wechsel nach Österreich.
Nun, einige Monate später, hat LASK sein Interesse wieder aufgenommen.
Der österreichische Klub ist weiterhin überzeugt, dass Ljubičić die Erfahrung, die technischen Fähigkeiten und das taktische Verständnis besitzt, um das Mittelfeld zu verstärken. Berichten zufolge konzentrieren sich die Verhandlungen auf eine einjährige Leihe mit Kaufoption. Diese Struktur würde LASK finanzielle Flexibilität bieten und dem Spieler gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich im österreichischen Fußball wieder zu etablieren.
Kühbauer gilt als großer Bewunderer von Ljubičićs Profil. Der ehemalige Spieler von Rapid Wien und Dinamo Zagreb, der sich sowohl im zentralen Mittelfeld als auch im defensiven Mittelfeld und bei Bedarf sogar als Linksverteidiger wohlfühlt, bietet eine Vielseitigkeit, die perfekt zum taktischen Ansatz von LASK passt.
Trotz der Unsicherheit über seine langfristige Zukunft absolvierte Ljubičić eine erfolgreiche Saison 2025/26 in der griechischen Super League für AEK Athen. In 18 Ligaeinsätzen erzielte er vier Tore und fünf Assists und kassierte dabei nur zwei Gelbe Karten. Dies unterstreicht sowohl seine Offensivstärke als auch seine disziplinierte Spielweise. Seine Leistungen verdeutlichten, warum mehrere Vereine seine Situation weiterhin beobachten, obwohl AEK zuvor zögerte, ihn abzugeben.
Für LASK wäre die Verpflichtung von Ljubičić eine der prominentesten Neuverpflichtungen des Transferfensters. Nach dem Abgang wichtiger Spieler in den letzten Transferperioden ist der Linzer Verein bestrebt, eine Mannschaft aufzubauen, die in der österreichischen Bundesliga um die Tabellenspitze mitspielen und auch im Europapokal konkurrenzfähig sein kann.
Der Mittelfeldspieler kennt den österreichischen Fußball bestens, nachdem er seine Profikarriere bei SKN St. Pölten begann, bevor er sich bei Rapid Wien etablierte. Seine Vertrautheit mit der Liga könnte ihm einen sofortigen Erfolg ermöglichen, sollte der Wechsel endlich zustande kommen.
Die Verhandlungen zwischen LASK und AEK Athen werden voraussichtlich in den kommenden Wochen fortgesetzt. Obwohl der griechische Klub seinen Wechsel nach seinem Comeback zunächst blockiert hatte, könnte ein Leihvertrag mit Kaufoption einen Kompromiss darstellen, der alle Parteien zufriedenstellt.
Nachdem die persönlichen Bedingungen angeblich bereits vereinbart sind und Kühbauer Ljubičić als Wunschspieler auserkoren hat, hofft LASK nun, dass der zweite Versuch erfolgreich ist und einer der besten österreichischen Mittelfeldspieler endlich in die Bundesliga zurückkehrt.
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