Gelsenkirchen, Deutschland – Der FC Schalke 04 hat sich erfolgreich mit dem angolanischen Mittelfeldspieler Capita auf einen Vorvertrag geeinigt und damit den Weg für seinen mit Spannung erwarteten Wechsel von Radomiak Radom im Sommer geebnet.

Der Durchbruch kommt Monate nach einem gescheiterten Wintertransferversuch, der alle Beteiligten, insbesondere den Spieler selbst, frustrierte.
Winterdeal trotz 2-Millionen-Euro-Vereinbarung geplatzt.
Laut Berichten von FootballScout und Enthüllungen der Bild-Sendung „Wahr oder nicht wahr“ hatten sich Schalke und Capita bereits im Januar auf die persönlichen Konditionen geeinigt. Eine Ablösesumme von 2 Millionen Euro war angeblich zwischen dem deutschen Verein und Radomiak Radom ausgehandelt worden.
Aus unbekannten Gründen scheiterte der Deal jedoch vor dem Abschluss. Quellen zufolge waren sich Schalke und der Spieler zwar einig, Radomiak stimmte der finalen Angebotsstruktur jedoch letztendlich nicht zu und verhinderte so den Wechsel in der Endphase.
Der gescheiterte Transfer enttäuschte Capita zutiefst, der unbedingt den nächsten Schritt in seiner Karriere in Deutschland machen wollte.

Vorvertrag nach neuen Gesprächen vereinbart.
Unter der Leitung von Sportdirektor Youri Mulder nahmen die Schalker Verantwortlichen die Verhandlungen mit den Beratern des Spielers wieder auf. Nach konstruktiven Gesprächen einigten sich beide Seiten nun auf einen Vorvertrag, der Capitas Wechsel zu den Königsblauen für die kommende Saison sichert.
Obwohl beide Vereine angeblich die Möglichkeit eines früheren Transfers ausloteten, lehnte Radomiak Radom einen sofortigen Wechsel ab und zog es vor, den Mittelfeldspieler für den Rest der Saison zu halten.
Der Vorvertrag sichert Schalkes langfristige Planung und verhindert weitere Konkurrenz um den hochgelobten Angolaner.

Muslić sieht in Capita einen Schlüsselspieler.
Cheftrainer Miron Muslić spielte eine entscheidende Rolle bei der Verpflichtung des Spielers. Der Schalker Trainer sieht Capita als Eckpfeiler des Vereinsprojekts und hebt dessen Professionalität, taktische Disziplin, explosive Athletik und unermüdlichen Einsatz hervor. Muslić ist überzeugt, dass die Intensität und die körperliche Stärke des Mittelfeldspielers perfekt zu Schalkes sich entwickelnder Spielphilosophie passen.
Vereinsinterne Quellen berichten, dass der Trainer Capita als Schlüsselfigur sieht, die dem Team neue Dynamik verleihen kann.
Starke Statistiken in Polen.
Capitas Leistungen in der Saison 2025/26 unterstreichen, warum Schalke an ihm festgehalten hat.
Ekstraklasa 25/26
Einsätze: 18 (21 mögliche Spiele)
Tore: 5
Vorlagen: 1
Gelbe Karten: 3
Rote Karten: 0
Startelf: 71 %
Spielminuten: 63 %
Torbeteiligung: 19 %
STS Polnischer Pokal 25/26
Einsätze: 1
Tore: 0
Vorlagen: 0
Startelf: 100 %
Capita agiert hauptsächlich als dynamischer zentraler Mittelfeldspieler und hat sowohl defensiv als auch offensiv Akzente gesetzt. Er zeigte seine Fähigkeit, gegnerische Linien zu durchbrechen, das Spiel nach vorne zu treiben und spät in den Strafraum einzudringen.
Spieler träumt von einem Wechsel in die Veltins-Arena.
Capita soll sich äußerst begeistert von dem Wechsel gezeigt und Schalke als seinen „Traumverein“ bezeichnet haben. Die Aussicht, in der legendären Veltins-Arena in Gelsenkirchen zu spielen, soll für seine Entscheidung ausschlaggebend gewesen sein.
Der Mittelfeldspieler sieht den Transfer als wichtigen Schritt in seiner Entwicklung. Deutschland bietet ihm sowohl hohe Wettkampfintensität als auch internationale Aufmerksamkeit.
Ein klares Statement der Königsblauen
Für Schalke ist die Vereinbarung ein klares Zeichen. Nach finanziellen und sportlichen Herausforderungen der letzten Saisons scheint der Verein entschlossen, strategisch zu planen, anstatt impulsiv zu reagieren.
Capitas Vorvertrag:
Beseitigt Transferunsicherheit.
Stärkt die Kaderplanung.
Untermauert Muslićs taktische Vision.
Zeigt Vertrauen in das Nachwuchstalent.
Obwohl der Wintertransfer scheiterte, hat sich Schalkes Beharrlichkeit ausgezahlt. Diesen Sommer wird Capita endlich das königsblaue Trikot tragen und damit den Beginn eines hoffentlich entscheidenden Kapitels einläuten.
Für die Königsblauen ist die Botschaft klar: Rückschläge mögen den Fortschritt verzögern, aber sie werden die Ambitionen nicht zum Scheitern bringen.